Großer FallsteinIm nördlichen Harzvorland liegt der Große Fallstein, eine Muschelkalkerhebung, die von Mischwäldern bestanden ist. Ein großer Teil des Gebietes steht unter Naturschutz. Am Südhand bei Osterwieck gibt es ausgedehnte Kirschplantagen, im Frühjahr während der Blütezeit eine Augenweide. Wenn man die teilweise nicht mehr bewirtschafteten Plantagen durchstreift, wird man zu dieser Zeit auch auf Vorkommen des Frühlingsadonisröschen treffen, ein weiterer Grund, dem Fallstein einen Besuch abzustatten.Informationen zur Strecke | ||
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Start und Ziel: Länge: Steigung: Wegebeschaffenheit: Einkehrmöglichkeiten: |
Ortsmitte von Wiedelah 43 km 240 Höhenmeter Straßen, breite Forstwege und schmale Wanderwege Fallsteinklause, Café "Zur Alten Tischlerei" in Wülperode Druckversion herunterladen (PDF 15 KB) GPX-Track auf GPSies |
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Zum Startpunkt dieser Tour reisen wir mit dem Auto an und stellen dies in der Ortsmitte in Wiedelah ab. Wir verlassen den Ort in südöstlicher Richtung, folgen dem Wirtschaftsweg, der am Steilabbruch entlangführt, unterqueren die Bahnlinie und radeln auf wenig befahrenen Straßen nach Abbenrode. Hier können wir schon vor der Autobahnbrücke links in die Feldmark abbiegen. Wundern Sie sich nicht, auf den Radwegschildern ist ROM ausgeschildert, führen wirklich alle Wege dort hin? Nach 1 km halten Sie sich rechts und so erreichen Sie eine schmale Landstraße, die bald in einen unbefestigten Feldweg übergeht. Rechts und links blühen die Obstbäume, Sie werden viel Zeit fürs Fotografieren benötigen. Kurz vor Osterwieck treffen Sie auf die Straße. In schneller Fahrt geht es nun in das Städtchen hinein. Lassen Sie sich hier Zeit und bestaunen Sie die vielen Fachwerkhäuser. Statten Sie unbedingt auch der St. Stephani-Kirche einen Besuch ab. Osterwieck liegt direkt am Höhenzug des Fallsteins, Sie können sich einen beliebigen Weg auf die halbe Höhe suchen. Am sichersten ist es, wenn Sie der Ausschilderung "Fallsteinklause" folgen. Kurz vor Erreichen der Gaststätte halten Sie sich links und folgen nun immer der Höhenlinie. Sie erreichen den Waldrand, der Weg wird schmaler und ist auf beiden Seiten von üppig blühenden Schlehenbüschen begrenzt. Der Waldboden ist von Anemonen und Himmelschlüsselchen übersät, und irgendwann werden Sie das erste Adonisröschen entdecken. Der Wald tritt zurück, die Kirschbäume nehmen zu und am Ende des Weges sind die Trockenwiesen flächendeckend mit Adonisröschen bestanden. Der Weg senkt sich in ein Tälchen und erreicht die Straße, die wieder bergan nach Rhoden führt. Auf der Höhe biegen Sie links in einen Feldweg ein. Dieser Weg folgt dem Kamm des Kleinen Fallstein, nicht weniger schön und fast menschenleer. Nach kurzer Fahrt erreichen Sie einen Wachturm und ein Stück Grenzzaun der ehemaligen DDR. Jetzt senkt sich der Weg wieder nach unten und Sie rollen nach Hornburg, eine weitere malerische Fachwerkstadt. Auf der B 82 verlassen Sie die Stadt. Auf der Höhe halten Sie sich links und kommen so nach Göddeckenrode. Ein holpriger aber wunderschöner Feldweg führt von hier immer am Steilhang entlang nach Wülperode. Hier sollten Sie sich die Zeit für einen Besuch des Cafés "Zur Alten Tischlerei" nehmen und den hausgebackenen Kuchen probieren. Es geht anschließend weiter am Waldrand auf einem schmalen Weg, später auf breitem Feldweg, zurück zum Ausgangspunkt in Wiedelah. | ||