Runter und rauf durchs Innerstetal

Immer in der Nachmittagssonne führt diese Tour über die Höhen des westlichen Harzrandes zum Innerstestausee und auf dem Radweg entlang der ehemaligen Eisenbahntrasse im Tal ohne Anstrengungen zurück.


Informationen zur Strecke


Start und Ziel:
Länge:
Steigung:
Wegebeschaffenheit:
Einkehrmöglichkeiten:

Sehenswürdigkeiten:
Parkplatz am Skilift / Spiegelthaler Straße in Zellerfeld
50 km (57 km)
975 Höhenmeter
Asphalt, breite Forstwege
Iberger Albertturm, an der Innerstetalsperre,
in Lautenthal und Wildemann
Innerstestausee


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Ihr Startpunkt ist der Parkplatz am Skilift in der Spiegelthaler Straße in Zellerfeld. Sie fahren ortsauswärts vorbei am Campingplatz. Bevor sich im Wald der Weg ins Tal senkt, müssen Sie links dem "Hammersteinweg" folgen. Erst eben, später abfallend erreichen Sie die Bundesstraße im Tal. Fahren sie 600 m nach links und danach rechts ins Innerstetal. Sie müssen das Sträßchen sofort wieder nach rechts verlassen. Nehmen Sie hier nicht die Asphaltstraße, sondern den geschotterten Forstweg direkt vor dem Zaun. Der Weg steigt zügig an, später rollen Sie flach bis zum Taternplatz. Überqueren Sie die Straße. An der folgenden 3er-Gabelung halten Sie sich in der Mitte.

Die Forststraße erweitert sich nach einer schönen Abfahrt an ihrem Ende zu einem Platz. Halten Sie sich rechts und fahren Sie auf dem Waldweg bis zur Kreuzung "Schweinebraten". Den Ursprung des Namens erfahren Sie auf der Tafel an der Köte. Sie fahren weiter in der ursprünglichen Richtung zur nächsten Kreuzung "Spinne". Hier befinden Sie sich im Gebiet des Iberges. Das gesamte Kalkmassiv ist von Höhlen und Erdfällen durchzogen (Tropfsteinhöhle bei Bad Grund). In der Nähe wird der Fels abgebaut. Sie können von hier einen kurzen Abstecher zum Iberger Albertturm unternehmen und sich dort auch im Sommer bei einer Schneeballschlacht erfrischen.

Weiter geht es zum "Keller" und von dort zum "Grünen Platz". Entscheiden Sie sich für die kleine Schneise, die geradeaus führt. Jetzt geht es ein Weilchen bergauf, bis Sie bei 669 m Höhe den Scheitelpunkt unserer Tour erreichen. Am Sternplatz geht es über die Straße hinweg weiter in nördlicher Richtung. Bleiben Sie an der nächsten Abzweigung rechts. Bald können sie zum ersten Mal unser heutiges Ziel, den Innerstestausee erblicken. Hier kippt der "Kronenweg" auch ziemlich heftig ins Tal. An der Stauwurzel erreichen Sie den See. Es bietet sich jetzt die 6 km lange Rundfahrt um den Stausee an. Wer dies nicht möchte, hält sich rechts, überquert bei der Bushaltestelle die Straße und fährt auf dem asphaltierten Radweg nach rechts.

Sie befinden sich hier auf der Trasse der ehemaligen Bahnlinie nach Altenau. Durchfahren sie Lautenthal, folgen Sie am Parkplatz des Bergwerksmuseums dem gelben Hinweisschild "Rad- und Fußweg nach Wildemann", und fahren sie später weiter ganz bequem bis Wildemann. Beim Bauernhof endet der Weg. Durch die Unterführung geht es auf die Straße. In der Ortsmitte orientieren Sie sich links an dem Schild "Kurpark". Durch das Spiegelthal kommen Sie, vorbei am Freibad, zum Zechenhaus. Nach der überquerung des Baches müssen Sie sich in der großen Linkskurve rechts halten. Umfahren Sie den zweiten Teich nach rechts. Es geht weiter stetig bergan. Noch zweimal links und Sie erreichen wieder Ihren Ausgangspunkt.

Zum Schluss:
Wer es nicht ganz so einsam haben möchte, dem sei der Raderlebnistag immer am letzten Wochenende im August empfohlen. Das dann autofreie Innerstetal ist bevölkert mit Radlern, Inlinern, Skirollerfahrern, Kinderwagenschiebern, Wanderern...
Aber Achtung, richtig Rad fahren kann man in dieser Volksfestatmosphäre nicht mehr.