In den Gipskarst bei OsterodeEntlang des südlichen Harzrandes zieht sich eine Karstlandschaft mit in Europa einmalig interessanter Geologie hin. Es handelt sich dabei um den Gipskarst, der in dieser Form äußerst selten ist. Gips ist wasserlöslich, so dass er die gleichen Formen zeigt, die wir auch vom Kalkkarst kennen: Höhlen, Dolinen, Erdfälle, Karstquellen und Schwinden. Die geologische Vielfalt und die wunderbare Natur des Karstgebietes präsentieren sich besonders verschwenderisch und geballt in dem hier angesteuerten Hainholz bei Düna.Informationen zur Strecke | ||
|
Start und Ziel: Länge: Steigung: Wegebeschaffenheit: Einkehrmöglichkeiten: Sehenswürdigkeiten: |
Schützenplatz in Clausthal 47 km 800 Höhenmeter Asphalt, breite Forstwege Gasthäuser in Buntenbock und Osterode Osterode, Erdfälle und Höhlen im Gipskarst Druckversion herunterladen (PDF 15 KB) GPX-Track auf GPSies |
![]() Karte in openstreetmap öffnen |
|
Vom Schützenplatz in Clausthal fahren Sie auf dem Feldweg zwischen den Häusern hindurch nach Süden in die offene Wiesenlandschaft. Der Weg führt zu einer kleinen Asphaltstraße, der Sie nach rechts folgen. Vorbei an der Kurklinik Hasenbach erreichen Sie immer bergab fahrend das Waldhotel Pixhaier Mühle. Von hier fahren (an Feiertagen schieben) Sie auf dem Wanderweg entlang des Sumpfteiches in das kleine Dörfchen Buntenbock. Halten Sie sich an der Einmündung links und durchfahren Sie das Dorf immer geradeaus. Jetzt steigt die Straße leicht an. Die Asphaltstraße biegt vor dem Wald links ab, Sie folgen dem geschotterten Waldweg. Orientieren Sie sich nach einigen hundert Metern an dem Schild "Mangelhalber Tor". Ziemlich eben, später leicht abfallend, erreichen Sie, immer an der Waldkante entlang fahrend, diese Wegspinne. Nehmen Sie hier den zweiten nach links ins Tal führenden Weg. Er bringt Sie durch schönen Buchenmischwald zum "Eselsplatz". Links an der Köte vorbei geht es nun in schneller Fahrt hinab nach Osterode. Kurz nach den ersten Häusern überqueren Sie die vierspurige Straße, die Sie nach einem obligatorischen Abstecher in die Innenstadt wiederfinden müssen. Sie fahren auf dieser Straße (Keine Angst, Sie teilen diesen Schnellstraßenzubringer nur für einige 100 m mit den Autos) in südlicher Richtung aus der Stadt. 2 km nach der Siedlung Beierfeld biegt links ein breiter Weg ab, der im spitzen Winkel zurück nach Düna führt. Bleiben Sie auf diesem Weg, bis Sie die ersten Häuser des Dorfes erreichen. Am Parkplatz deponieren Sie das Rad. Erkunden Sie das Naturschutzgebiet zu Fuß. Der Rundweg nimmt ca. eine Stunde in Anspruch. Die Jettenhöhle ist zwar nicht mehr begehbar, Sie werden trotzdem von der Gegend begeistert sein. Die Bilder sind im Winter gemacht worden, da zeigen sich die Felsen besonders schön. Im Frühjahr laufen Sie durch duftenden, weiß blühenden Bärlauch, das hat auch etwas. Später rollen Sie durch das Dorf in östlicher Richtung hinab ins Tal. Parallel zur B 243 fahren Sie links nach Osterode zurück. Auf der B 498 fahren Sie auf dem Radweg aus der Stadt. Kurz vor Erreichen des Sösestausees verlassen Sie den Radweg am Hinweisschild "Vogelstation" und fahren zum dortigen Campingplatz. Vorbei an den Anlagen kommen Sie nach einem steilen Anstieg oben am Staudamm an. Der Sösestausee ist die älteste Trinkwassertalsperre im Harz. Das Wasser wird durch einen 56 m hohen und 500 m langen Erddamm aufgestaut. Trinkwasser wird von hier bis Bremen geleitet. Bleiben Sie auf diesem Ufer. In vielen Kehren geht es ganz eben zum Beginn des Stausees. Überqueren Sie die kleine Mauer des Vorstaus und halten Sie sich am Parkplatz gleich wieder rechts. Von nun an geht es kräftig bergan, denn Sie müssen von hier ab fast 300 Höhenmeter überwinden. Die Richtung wird vorgegeben durch den Wegweiser "Zimmermannsplatz". Dort angelangt brauchen Sie nur noch den Hinweisschildern "Buntenbock" zu folgen. Auf einem der vielen ausgeschilderten Wege nach Clausthal erreichen Sie von hier wieder Ihren Ausgangspunkt. | ||