Um die nordwestliche Nase des Harzes

Diese lange Runde führt aus dem Harz ins hügelige Harzvorland, aber auch dort heißt es hin und wieder kräftig treten, denn der Radwanderweg R1, dem die Tour auf weiter Strecke folgt, wird, um längere Strecken auf Straßen zu vermeiden, immer wieder in das Gebirge hineingeführt. Den Abschluss des Tages bildet die Wiederauffahrt auf den Harz, hier allerdings über eine recht moderaten Strecke.


Informationen zur Strecke


Start und Ziel:
Länge:
Steigung:
Wegebeschaffenheit:
Einkehrmöglichkeiten:
Parkplatz am Skilift / Spiegelthaler Straße in Zellerfeld
63 km
1000 Höhenmeter
Asphalt, breite Forstwege
In Seesen, an der Innerstetalsperre, in Lautenthal
und Wildemann

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Ihr Startpunkt ist der Parkplatz am Skilift in der Spiegelthaler Straße in Zellerfeld. Sie fahren ortsauswärts vorbei am Campingplatz. Kurz nach der Sperrung der Straße für den öffentlichen Verkehr rollen Sie rechts hinunter durch das Johannistal zum Spiegelthaler Zechenhaus. Auf der kleinen Asphaltstraße haben Sie bald Wildemann erreicht. Fahren Sie bis zur Hauptstraße und halten Sie sich hier rechts. Am Ortsende vor der Brücke über die Innerste verlassen Sie die Straße nach links. Der folgende Weg steigt steil an und führt Sie zur Kreuzung "Keller". Hier erfahren Sie auf Schautafeln Wissenswertes über die Benutzung dieses Weges schon im Mittelalter.

Bleiben Sie auf dem Asphalt. Die Straße führt Sie in weiten Kehren durch das Pandelbachtal nach Münchehof am Harzrand. Hier treffen Sie bei der Forstschule auf den Radwanderweg R1, der durch die Hexe auf einem Fahrrad gut erkennbar ist. Folgen Sie dem Radweg durch die Felder in nördlicher Richtung. Noch einmal müssen Sie kräftig in die Pedale treten, später rollen Sie nach Seesen hinunter. Beim Krankenhaus treffen Sie auf eine größere Straße, der Sie nach links in die Innenstadt folgen. Hier haben Sie Gelegenheit in einem der Cafés oder Restaurants eine Erfrischung oder Stärkung zu sich zu nehmen.

Für die Weiterfahrt fragen Sie sich nach dem ehemaligen Züchner-Werk durch. Dort angekommen, fahren Sie auf dem Radweg entlang der Bundesstraße nach Norden aus der Stadt hinaus. Am Ortsende, dort wo der Radweg endet, überqueren Sie die Straße und folgen dem Hinweischild "Winkelsmühle". Zwischen Teichen hindurch halten Sie sich rechts. Sie haben wieder den R1 unter den Rädern, dem Sie von hier aus folgen. Nach einem geringen Zwischenanstieg erreichen Sie eine Straße, fahren hier einige hundert Meter nach links, um bald wieder rechts abzubiegen und parallel zum soeben zurückgelegten Weg vorbei an einigen Häusern nach Neuekrug zu kommen.

Beim Überqueren der stark befahrenen Bundesstraße sollten Sie Obacht walten lassen, danach haben Sie die alte Harzrandstraße für sich allein. Kurz vor Langelsheim biegt der R1 wieder nach rechts hoch in den Wald ab. Diesen zusätzlichen Anstieg können Sie sich schenken. Fahren Sie weiter geradeaus und bleiben Sie an der Brücke über die Schnellstraße rechts. Halten Sie von hier direkt auf den gut sichtbaren Fabrikschornstein zu. Bei den ersten Häusern fahren Sie links, gleich wieder rechts und im Wendehammer führt ein ganz schmaler Weg durch den Wald, später geht es über eine Wiese und Sie haben wieder den Schornstein vor sich. Sie unterqueren die Schnellstraße, fahren immer am Wald entlang und treffen wieder auf den R1.

Folgen Sie dem Zeichen und Sie werden bald nach dem Überqueren der Straße und später der Innerste auf den Radweg, der auf der ehemaligen Bahntrasse verläuft, geleitet. Ohne große Anstrengung geht es auf diesem Weg über Lautenthal nach Wildemann. Von hier aus führen mehrere Wege zurück zum Ausgangspunkt. Der am wenigsten anstrengende ist der Herweg durch das Spiegelthal mit dem anschließenden Anstieg durch das Johannistal. Ansonsten können Sie  sich aber auch jedem anderen Wanderwegweiser anvertrauen, das bedeutet möglicherweise aber Schieben.